Unsere Mission: Turning grey to green
Unsere Mission: Turning grey to green
Purpose
Rieder hat sich auf die Herstellung von lösungsorientierten, umweltfreundlichen und dabei wirtschaftlichen Betonprodukten spezialisiert. Der größte Treiber für die stetige Weiterentwicklung ist der Anspruch, mehr als nur nachhaltige Betonelemente zu schaffen und einen aktiven Beitrag zur Energiewende zu leisten. Ziel dabei ist es, Architekt:innen und Bauherr:innen eine intelligente Fassade zu bieten, die keine Einschränkung hinsichtlich Ästhetik, Gestaltungsfreiheit, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit hat.

Purpose


Rieder specializes in the manufacture of solution-oriented, eco-friendly and commercially viable concrete products. The greatest driving force behind the continuous development is the striving to create more than just sustainable concrete elements in order to allow us to make an active contribution to the energy revolution ourselves. The aim is to offer architects and builders an intelligent facade with countless possibilities in terms of aesthetics, flexibility of design, sustainability, and cost-effectiveness.
Unsere Verantwortung
Unsere Verantwortung
„Der Bausektor hat nicht nur das Potenzial, sondern vielmehr die Pflicht, hier etwas zu ändern. Ich möchte mir nicht vorwerfen lassen, dass unsere Generation den Planeten Erde ruiniert hat. Was ich mir nie verzeihen könnte, ist, mich trotz besseren Wissens nicht zu engagieren. Wir haben uns einer kritischen Selbstanalyse im Hinblick auf Nachhaltigkeit unterzogen und den CO₂- Fußabdruck des Unternehmens ermittelt, um wichtige Hebel für eine Klimastrategie zu identifizieren. Nun setzen wir unseren Plan um, evaluieren die Ergebnisse und entwickeln sie weiter“, fasst Wolfgang Rieder das Kursbuch der Expedition zur Klimaneutralität seines Unternehmens zusammen.
„Der Bausektor hat nicht nur das Potenzial, sondern vielmehr die Pflicht, hier etwas zu ändern. Ich möchte mir nicht vorwerfen lassen, dass unsere Generation den Planeten Erde ruiniert hat. Was ich mir nie verzeihen könnte, ist, mich trotz besseren Wissens nicht zu engagieren. Wir haben uns einer kritischen Selbstanalyse im Hinblick auf Nachhaltigkeit unterzogen und den CO₂- Fußabdruck des Unternehmens ermittelt, um wichtige Hebel für eine Klimastrategie zu identifizieren. Nun setzen wir unseren Plan um, evaluieren die Ergebnisse und entwickeln sie weiter“, fasst Wolfgang Rieder das Kursbuch der Expedition zur Klimaneutralität seines Unternehmens zusammen.
Mit Selbstanalyse zum Ziel
Großformatige Platten aus Glasfaserbeton
Die Ist-Analyse 2019 ergab für das Unternehmen einen Ausstoß von rund 7.100 Tonnen CO₂ jährlich. Durch einen Maßnahmenkatalog betrug der gesamte CO₂-Ausstoß im Jahr 2021 rund 4.515 Tonnen. Das Unternehmen hat also bis dato trotz steigendem Output bereits 36 % im Vergleich zu 2019 einsparen können.
Die Ist-Analyse 2019 ergab für das Unternehmen einen Ausstoß von rund 7.100 Tonnen CO₂ jährlich. Durch einen Maßnahmenkatalog betrug der gesamte CO₂-Ausstoß im Jahr 2021 rund 4.515 Tonnen. Das Unternehmen hat also bis dato trotz steigendem Output bereits 36 % im Vergleich zu 2019 einsparen können.
Unsere Strategie
Unsere Strategie
Die drei Säulen der Nachhaltigkeitstrategie - 1/3 Substitution, 1/3 effizientere Prozesse, 1/3 Offset-Maßnahmen - sind die treibenden Kräfte, um in den kommenden Jahren die Metamorphose zum klimapositiven Unternehmen zu schaffen.
Die drei Säulen der Nachhaltigkeitstrategie - 1/3 Substitution, 1/3 effizientere Prozesse, 1/3 Offset-Maßnahmen - sind die treibenden Kräfte, um in den kommenden Jahren die Metamorphose zum klimapositiven Unternehmen zu schaffen.
Substitution
Substitution
Auf dem Weg zur Klimaneutralität entwickelte Rieder mit der Matrix 3.0 einen CO₂-reduzierten Werkstoff für nachhaltige Fassadenelemente. 50% des herkömmlichen Zements wurden dabei durch lokale natürliche Puzzolane ersetzt. Das Gesteinsmehl, das seit der Antike im Gebäudebau eingesetzt wird, verfügt über ausgezeichnete Eigenschaften hinsichtlich Gefügedichte und Aushärtung. Die Zementsubstitution ermöglicht eine CO₂-Einsparung von 30% gegenüber der Matrix 2.2 sowie eine Reduktion von 23% für die Fassadenelemente. Sie stellt die Vorstufe zu einer zementfreien Herstellung dar.
Auf dem Weg zur Klimaneutralität entwickelte Rieder mit der Matrix 3.0 einen CO₂-reduzierten Werkstoff für nachhaltige Fassadenelemente. 50% des herkömmlichen Zements wurden dabei durch lokale natürliche Puzzolane ersetzt. Das Gesteinsmehl, das seit der Antike im Gebäudebau eingesetzt wird, verfügt über ausgezeichnete Eigenschaften hinsichtlich Gefügedichte und Aushärtung. Die Zementsubstitution ermöglicht eine CO₂-Einsparung von 30% gegenüber der Matrix 2.2 sowie eine Reduktion von 23% für die Fassadenelemente. Sie stellt die Vorstufe zu einer zementfreien Herstellung dar.

CO₂-reduzierte Betonmatrix 3.0
Effiziente Prozesse
Effiziente Prozesse
Um den Verschnitt bei der Produktion von Fassadenelementen aus Glasfaserbeton zu reduzieren, hat Rieder ein Projekt gestartet. Mittels einer Verschnittanalyse wurde über den Zeitraum von über einem Jahr ermittelt, wie viel Prozent des Materials für die Wiederverwendung geeignet sind. Es wurden über 106.000 Teile eingelesen, Flächen, Grenzen, Formen, Farben und Strukturen dechiffriert und anschließend nach Größen und Formen geclustert. Aus den potenziellen Formen wurde schließlich das Produkt pixel entwickelt, eine kleinformatige Betonschindel im Format 147 x 240 Millimeter. Die Elemente eröffnen durch ihre Kleinteiligkeit völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten für innovative Gebäudehüllen.
Um den Verschnitt bei der Produktion von Fassadenelementen aus Glasfaserbeton zu reduzieren, hat Rieder ein Projekt gestartet. Mittels einer Verschnittanalyse wurde über den Zeitraum von über einem Jahr ermittelt, wie viel Prozent des Materials für die Wiederverwendung geeignet sind. Es wurden über 106.000 Teile eingelesen, Flächen, Grenzen, Formen, Farben und Strukturen dechiffriert und anschließend nach Größen und Formen geclustert. Aus den potenziellen Formen wurde schließlich das Produkt pixel entwickelt, eine kleinformatige Betonschindel im Format 147 x 240 Millimeter. Die Elemente eröffnen durch ihre Kleinteiligkeit völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten für innovative Gebäudehüllen.

Rieder pixel
Offset
Offset
Im Zuge der „Offsetting-Maßnahmen“ wurden bereits 50.000 Bäume in Kanada gepflanzt, um CO₂ zu binden. Bis 2030 sollen es eine halbe Million sein. Dabei setzt das Unternehmen auf alte Baumsorten und züchtet sie gemeinsam mit Partnern vor Ort, denn diese sind nicht nur resilienter, sondern können auch mehr CO₂ binden.
Im Zuge der „Offsetting-Maßnahmen“ wurden bereits 50.000 Bäume in Kanada gepflanzt, um CO₂ zu binden. Bis 2030 sollen es eine halbe Million sein. Dabei setzt das Unternehmen auf alte Baumsorten und züchtet sie gemeinsam mit Partnern vor Ort, denn diese sind nicht nur resilienter, sondern können auch mehr CO₂ binden.

Pflanzen der Bäume in Canada
Green Report
Die leistungsfähigen, nur 13 mm dünnen Platten in verschiedenen Farben, Oberflächen und Texturen eröffnen einen großen Spielraum für die Gestaltung individueller Fassaden. Gleich einer Haut aus Beton zieht sich concrete skin in Kombination mit formparts geschmeidig über Gebäude, Ecken und Kanten. Das erzeugt einen einzigartigen Materialfluss.

Green Report


Der Rieder Nachhaltigkeitsbericht wurde im Jahr 2022 erstmals für das Berichtsjahr 2021 veröffentlicht und orientiert sich an den GRI-Standards 2021 („with reference to“). Die vorliegende Ausgabe wurde 2025 mit Kennzahlen für das Jahr 2024 aktualisiert. Neben der fortlaufenden Anwendung der GRI-Standards wurde der Bericht in der aktuellen Überarbeitung erstmals auch um die Anforderungen des VSME-Berichtsstandards für kleine und mittlere Unternehmen ergänzt. Dieser praxisorientierte Standard ermöglicht eine noch gezieltere und passgenauere Berichterstattung entlang der spezifischen Rahmenbedingungen mittelständischer Betriebe. Im Green Report hat sich das Unternehmen selbstkritisch betrachtet, verschiedenste Unternehmensbereiche unter die Lupe genommen und sich dabei auf den Hauptsitz in Maishofen, Österreich, und die Produktionsstätte in Kolbermoor, Deutschland, konzentriert.

Reuse & Recycle
Bauen im Bestand – Ein Exempel, wie diese global notwendige Veränderung gelingen kann, ist glemm21, das neue Headquarter in Maishofen, das genaugenommen kein Neubau ist. „Nichts Neues zu bauen, sondern Vorhandenes nutzen, ist bekanntlich der beste Weg, um graue Energie einzusparen und keine weiteren Flächen zu versiegeln. Also haben wir das an uns selbst ausprobiert“, so Wolfgang Rieder.
Reuse & Recycle


Bauen im Bestand – Ein Exempel, wie diese global notwendige Veränderung gelingen kann, ist glemm21, das neue Headquarter in Maishofen, das genaugenommen kein Neubau ist. „Nichts Neues zu bauen, sondern Vorhandenes nutzen, ist bekanntlich der beste Weg, um graue Energie einzusparen und keine weiteren Flächen zu versiegeln. Also haben wir das an uns selbst ausprobiert“, so Wolfgang Rieder.
Was uns bewegt
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Produkte
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Creating from what you have
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Komm in unser Team!
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