Bühne für Architektur-Ikone

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Ein Luxushotel mit pixeliger Betonfassade bietet die Kulisse für den „Mount Stephen Club“ in Montréal. Das Bestandsgebäude stammt von William Titus Thomas. Im Zuge seiner Sanierung und dem angegliederten Neubau des Hotels rückten Lemay Architekten aus Montréal den historischen Teil als Hauptkulisse in den Vordergrund.

Der 12-stöckige Hotelkomplex dahinter wurde den Bedürfnissen des bestehenden Gebäudes in unterschiedlichster Art und Weise angepasst. Die Symmetrie und die Proportionen berücksichtigen sowohl den urbanen Kontext als auch die neoklassizistischen Elemente. Die Fassade aus Glasfaserbeton wurde als kontrastierender Hintergrund gestaltet um den einzigartigen Charakter von Mount Stephen ein weiteres Mal zu betonen. Ziel war es ein abstraktes Muster zu schaffen, das nicht im Wettbewerb zu den neoklassischen Verzierungen des historischen Gebäudes steht.

Inspirationen holten sich die Architekten von Wandteppichen, Tapeten und Spitzentextilien im Mount Stephen Club. Das so entstandene einzigartige Design für die Gebäudehülle des Hotels wurde mit concrete skin von Rieder realisiert. Die 1.200 m² Fassadenplatten aus fibreC Glasfaserbeton unterstreichen die Absicht ein ebenso kostbares wie leuchtendes Objekt zu schaffen, das gleichzeitig den Ausdruck des eleganten historischen Gebäudes in den Vordergrund stellt und dabei selbst zur Faszination des ikonischen Platzes beiträgt. 1.000 Elemente in Kreuzform und die unterschiedlich großen Fensteröffnungen sorgen für ein spektakulär leuchtendes Raummuster im Dunkeln.

Lemay Architekten entschieden sich für die Umsetzung der Fassade mit den großformatigen concrete skin Paneelen von Rieder, da sie nur 13 mm dünn sind und einen großen Spielraum für die Gestaltung individueller Fassaden öffnen. Innerhalb der maximalen Größe von 1,2 x 3,6 Meter ist das Format frei konfektionierbar. Die Platten sind mit natürlichen Farbpigmenten vollständig durchgefärbt. In 12 Farben mit je drei Oberflächenausprägungen bieten sie zahlreiche Möglichkeiten für den kreativen Umgang mit Farbe, Struktur und Form. Durch ihre Verformbarkeit lassen sich die dünnen Betonplatten als formparts auch geschmeidig über Ecken und Kanten führen.

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