Eindrucksvolles Holzhybrid-Bauwerk ist nachhaltiges Vorzeigeprojekt

Zurück zur Übersicht

Holz und Beton erweisen sich beim „EDGE Suedkreuz Berlin“ als unschlagbares Team in Sachen ökologischer Bauweise. Das von Tchoban Voss Architekten geplante Bürogebäude in der „Schöneberger Linse“ mit Glasfaserbetonplatten von Rieder ist in vielerlei Hinsicht ein Aushängeschild für den Wandel, der sich bei den Ansprüchen an neue Gebäude vollzieht.

Ein Blick hinter die concrete skin Fassade des  Projektes verrät, dass nun endlich und endgültig eine neue Zeit für das Entwickeln von Immobilien gekommen ist. Das größte Holzhybrid-Gebäude Deutschlands zeigt wie sich auf 32.000 Quadratmetern Geschoßfläche die Bedürfnisse einer nachhaltigen Bauweise mit vielen anderen Anforderungen an ein Gebäude dieses Formats kombinieren lassen. Tchoban Voss Architekten und die visionären Projektentwickler EDGE setzten für die Fassade des imposanten Holzbaues in Berlin auf die concrete skin Glasfaserbetonplatten. Die leistungsfähigen, nur 13 mm dünnen Elemente ergänzen das durchdachte Konzept nicht nur als Designelement. Die Anforderungen an die verbauten Produkte sind für das DGNB Platinum vorzertifizierte Projekt besonders hoch. Das Rieder Produkt überzeugte durch optische Vorzüge in Bezug auf die Gestaltungsvielfalt, als auch durch technische Faktoren wie das vergleichsweise geringe Gewicht sowie die hohen Umwelt- und Gesundheitsstandards.

Holz und Beton mit einer Vision

Die concrete skin Elemente sind ein wichtiger Baustein für das DGNB-Platin Zertifikat des Vorzeigeprojektes in Berlin. Der Baustoff Holz und die Betonelemente von Rieder ergänzen sich nicht nur aus architektonischer Sicht, sondern verfolgen auch die gleichen Ziele in Sachen ökologischer Bauweise und Reduktion des Co2-Ausstoßes. Rieder setzt höchste Umwelt- und Gesundheitsstandards konsequent um. Alle Produkte sind seit jeher frei von kristallinem Siliciumdioxid. „Rieder geht mit sehr viel Energie und ökologischem Bewusstsein an die Produktion heran. Das ist auch für die Projektentwickler äußerst wichtig, denn EDGE möchte natürlich, dass das Gebäude ein Vorbild in Sachen Umweltfreundlichkeit, ökologischer Bauweise und ökologischer Materialien ist.“, unterstreicht Sergei Tchoban Rieders Engagement für eine bessere Architektur.

Mit dem Ziel nicht nur für die Zukunft des Unternehmens vorzubauen, sondern auch für die Erhaltung unserer Welt für kommende Generationen zu sorgen, setzt Rieder umfassende Schritte um die Fassadenprodukte aus Glasfaserbeton und den Firmenbetrieb auf eine neue Zeit vorzubereiten. Neben vielen anderen Maßnahmen liegt der Fokus für Rieder vor allem auf der Ökologisierung der Produkte und des Betriebes. „Unser zentrales Ziel ist es bis 2025 CO2-neutral zu wirtschaften. Ab 2030 wollen wir eine positive CO2 Bilanz erreichen. Dafür wird derzeit unter anderem an der Entwicklung eines zementreduzierten und in weiterer Folge zementfreien Betons gearbeitet“, erklärt Wolfgang Rieder. Im ersten Schritt werden 50 Prozent substituiert und dadurch werden 30 Prozent CO2 eingespart. Rieder ist somit der erste Fassadenhersteller der einen CO2 reduzierten Glasfaserbeton produziert. Im Frühjahr 2022 ist das Ergebnis in der Texutur slate auf der Fassade des neuen Headquarter glemm21 in einer limitierten Farbkollektion zu sehen sein.

Beton auf Holz: Gegensatz oder the new normal? 

Auf den ersten Blick sieht man dem visionären Gebäude sein spannendes Innenleben nicht an. Oberirdisch erstreckt sich das Gebäude über sieben Etagen. Dafür wurden hunderte Wandelemente (inklusive Fenster) und über tausend Deckenelemente in Holz-Beton-Bauweise gefertigt. Wand- und Deckenmodule wurden werksseitig vorgefertigt. Diese konnten bedarfsgerecht auf die Baustelle geliefert werden, wo sie dann lediglich noch miteinander verbunden wurden. Das spart eine Menge Zeit und Lagerung von Material vor Ort.

Einige weitere ausschlaggebende Vorzüge machten Rieder in diesem speziellen Fall zum Partner. Vor allem das vergleichsweise geringe Gewicht der Fassadenplatten war von großem Vorteil: „An den Wandelementen des Holz-Hybrid-Systems kann nicht alles befestigt werden: Naturstein beispielsweise wäre viel zu schwer. Dieser würde knapp 100 Kilo pro Quadratmeter wiegen. Ein Element von Rieder ist dreimal leichter!“, erläutert Architekt Sergei Tchoban. Neben den Standardformaten von den Glasfaserbetonplatten ist eine projektbezogene Größe ohne weiteres möglich. Zudem garantiert der Werkstoff absolute Sicherheit und Brandbeständigkeit durch seine hervorragenden thermischen Werte und ist der Brandschutzklasse A1 “nicht brennbar” nach DIN 4102 zugeordnet. So kann auf eine Sprinkleranlage für die Fassade verzichtet werden. Die witterungsunabhängige Vormontage im Werk gewährleistet einen hohen Qualitätsstandard, einen effizienten und flexiblen Bauablauf und eine rasche Montage bauseits. Die vorgefertigten Module werden auf der Baustelle einfach eingehängt und feinjustiert.

Für die Fassade kamen drei verschiedene Farbtöne zum Einsatz: sahara, ein leicht sandiger Farbton, nimmt optisch Bezug zu dem Holz, das im Inneren die Räume dominiert. Die Pylone gliedern die Fassade vertikal. Sie wurden mit dem Farbton terracotta akzentuiert, ihre Laibungen in silvergrey optisch abgesetzt. Um das perfekte Zusammenspiel der einzelnen Bauteile zu garantieren, hat Rieder in Zusammenarbeit mit den Architekten ein 2,50 Meter hohes Mockup der Fassade errichten lassen. Hier konnten Details und Fügungen noch einmal geprüft werden.

Ein Carré und ein weiterer, kleinerer Baukörper formen das städtebauliche Ensemble, dessen rhythmische Fassaden von der feinen Struktur und der zurückhaltenden Farbigkeit  der concrete skin Elemente von Rieder bestimmt werden. „Uns überzeugen die Haptik und Oberfläche der nur 13 mm dünnen Betonplatten – und die natürlich wirkende Ausstrahlung des Produktes.“, begründet Sergei Tchoban überdies die Entscheidung. Glasfaserbeton von Rieder besteht aus der Natur entsprungenen Rohstoffen, die ein spezielles, für Beton charakteristisches Oberflächenbild erzeugen. Die nachhaltigen und witterungsbeständigen Platten mit einer hohen Lebensdauer bieten einen großen Spielraum für die Gestaltung individueller Fassaden.

Sie verwenden einen veralteten Browser.
Sie verwenden einen inkompatiblen Browser.

Moderne Browser sind:

Mozilla Firefox

Google Chrome

Wir verwenden Cookies, um sicherzustellen, dass wir Ihnen die beste Erfahrung auf unserer Website geben. Wenn Sie diese Seite weiterhin nutzen, werden wir davon ausgehen, dass Sie damit einverstanden sind.