Das Friedrich-Rückert-Gymnasium mit neuer Fassade aus Glasfaserbeton – Brutalismus feingeistig und modern saniert

Als Teil der umfassenden Initiative zur Modernisierung von Schulen und Bildungsstätten der Stadt Düsseldorf wurden auch am Friedrich-Rückert-Gymnasium die Zeichen auf Zukunft gestellt. Neben der Sanierung des spannenden Innenlebens der Schule, wurde intensiv daran gearbeitet die Außenwirkung des in die Jahre gekommenen Gebäudes anregend und einladend auszuführen. Die neue Fassade aus 3.000 m2 Glasfaserbetonplatten von Rieder schafft die Brücke ins architektonische Hier und Jetzt. Was könnte besser zu einem modernen Schulbau passen als innovativer Beton mit dem Ansinnen die Welt jeden Tag ein Stückchen besser machen zu wollen? Die neue Textur twine wurde bei diesem Projekt das erste Mal auch für die farblich passenden Formteile umgesetzt und setzt gekonnt Akzente an der Gebäudehülle.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf investiert insgesamt 55 Millionen in das Friedrich-Rückert-Gymnasium. Im Rahmen der umfassenden Sanierung, welche von den Architekten agn Niederberghaus & Partner durchgeführt wurde, ist die gesamte technische Ausrüstung erneuert worden.

Gestärkter Auftritt mit neuer concrete skin Fassade

Das Schulgebäude wurde 1973 im Stil des Brutalismus errichtet. Die ursprüngliche Form und Architektur des Bauwerkes sollten im Sinne des Bauens im Bestand erhalten bleiben. Die Renovierung der Schule sollte dabei helfen, die offene Philosophie der Institution noch mehr nach Außen zu tragen. Mit der Belebung der Gebäudehülle und der Schaffung eines neuen Eingangs konnten diese Ziele erreicht werden. Durch die Wahl der Architekt:innen Glasfaserbetonplatten von Rieder zum Einsatz zu bringen, konnte man unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden: der authentische Charakter der Betonelemente bleibt nah am ursprünglichen Baustil und dessen Ziel – die geistige Befreiung erlebbar und sichtbar zu machen. Die Textur twine an den silbergrauen concrete skin Platten lockert gleichzeitig die Optik der Fassade auf. Unterschiedlich dimensionierte, lineare Bänder ziehen sich spielerisch über die Platten. Durch deren Überlagerung entsteht eine spannende Optik an der Fassade. Der fließende Verlauf der Bänder fügt sich harmonisch in das Gesamtbild ein. Durch das Spiel mit Licht und Schatten werden individuelle Highlights gesetzt.

„Spannend ist die Vielfältigkeit der Texturen – so erhält der Altbau aus den 70er Jahren eine moderne Fassade, die ihren Charme bewahrt“, unterstreicht auch agn Projektleiterin Cornelia Becker die Wirkung der Oberflächeneffekte an den Glasfaserbetonplatten. Erstmalig wurden speziell für dieses Projekt auch Formteile von Rieder mit der Textur angefertigt. Die gebogenen Elemente in C-Form kommen an der Verkleidung der Treppenaufgänge zum Einsatz. Die Formteile wurden in Zusammenarbeit mit den Architekt:innen und Bauherr:innen für das Gebäude entwickelt und verleihen der Außenhaut einen einzigartigen Charakter.

Neue Formteil-Varianten erweitern Gestaltungsspielraum

formparts 22 von Rieder sind ein Teil der breiten Lösungspalette, die der Betonexperte aus Österreich Planer:innen und Bauherr:innen in Sachen Fassaden aus Beton an die Hand geben kann. Die Formteile mit einer scharfen oder abgerundeten Kante sind vergleichsweise leicht und einfach bei der Installation zu handhaben. Durch das geringe Gewicht der formparts sowie ihre hohen Spannweiten ist weniger Unterkonstruktion erforderlich. Dadurch bieten sie eine wirtschaftliche Alternative für die Gebäudehülle. Verschiedene Farben, Oberflächen sowie Texturen und eine Vielzahl an unterschiedlichen Formen (von C über L zu U und Sonderlösungen) und Längen unterstützen die Architekt:innen dabei, die für sie optimale Lösung an der Fassade umsetzen zu können. Das neue Befestigungssystem „plug & play“ von Rieder stellt aufeinander abgestimmte Komponenten bereit und wird im Sommer 2022 gelauncht. Die Befestigungsmöglichkeiten sind mit allen gängigen Unterkonstruktionen kompatibel und ermöglichen eine einfache Justierung vor Ort.

Die geformten Elemente können, wie beim Projekt Friedrich-Rückert-Gymnasium, mit den flachen concrete skin Fassadenplatten optimal kombiniert und aufeinander abgestimmt werden. Architektonisch anspruchsvolle Fassaden mit ökologischen und wirtschaftlichen Vorteilen sind somit unkompliziert umsetzbar. Darüber hinaus kann Rieder neben Langlebigkeit, geringem Wartungsaufwand und absoluter Brandbeständigkeit mit weiteren Argumenten in puncto Ökologie überzeugen: Schadstofffreie Produkte (frei von kristallinem Siliciumdioxid) und die Minimierung der Primärenergie bei der Produktion sind nur einige der Aspekte.

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